Samstag, 22. September 2018
Notruf: 112

Sechsstreifiger Ausbau der Autobahn 7

Ausbau

Ort: Autobahn 7 - (Dreieck Salzgitter - Dreieck Drammetal)

ab Montag, 01.06.2009 08:00 Uhr
vorraussichtl. bis Dienstag, 30.11.2021 12:09 Uhr

Die Bundesautobahn 7 zwischen den Autobahndreiecken Drammetal (A 38) und Salzgitter (A 39) wurde zwischen 1937 und 1959 in Betrieb genommen. Mitte der 1980er-Jahre erfolgte eine Grundsanierung, wobei die Breite der Fahrbahnen unverändert blieb. Ende der Neunzigerjahre wurde im Rahmen der Weltausstellung (Expo 2000) die Nutzung der Standstreifen als Fahrstreifen untersucht. Dabei zeigte sich, dass diese Lösung wegen erheblicher Einschränkungen bei der Leistungsfähigkeit, Verkehrssicherheit und der zulässigen Geschwindigkeit bestenfalls als temporäre Maßnahme geeignet ist.

Die Autobahn 7 wird zunehmend vom Wirtschaftsverkehr in Anspruch genommen. Dabei handelt es sich zum großen Teil um internationalen Transitverkehr zwischen Nord- und Südeuropa, der während der Ferienreisezeiten durch erheblichen Urlaubsverkehr noch verstärkt wird. Wegen fehlender Alternativrouten auf niedersächsischem Gebiet kommt es zu einer starken Verkehrsbündelung zwischen Hamburg und Kassel und damit verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen auf den noch nicht sechsstreifig ausgebauten Streckenabschnitten.

Auch in den noch vierstreifigen Abschnitten der A 7 zwischen den Dreiecken Salzgitter und Drammetal kommt es wegen des starken Verkehrs mit einem Schwerlastverkehrsanteil von rund 20 Prozent immer wieder zu Behinderungen. Der Verkehrsablauf wird gestört und die Verkehrssicherheit beeinträchtigt.

Die durchschnittliche tägliche Verkehrsbelastung im Jahr 2000 betrug zwischen 53.000 Kfz pro Tag (zwischen den Anschlussstellen Echte und Northeim-Nord) und 66.000 Kfz pro Tag (zwischen den Anschlussstellen Bockenem und Rhüden) bei einem durchschnittlichen Lkw-Anteil von rund 20 Prozent. Die Verkehrsprognosen für das Jahr 2025 sagen eine Steigerung der Verkehrsbelastung auf rund 57.000 bis 80.000 Kfz pro Tag voraus.

Der sechsstreifige Ausbau der A 7 beinhaltet neben der Fahrbahnverbreiterung durch den Anbau eines dritten Fahrstreifens in jeder Fahrtrichtung diverse Änderungen bzw. Ergänzungen der Entwässerungsanlagen sowie Vorkehrungen für den aktiven Lärmschutz zugunsten der Wohnbebauung.

Die Gesamtmaßnahme ist in acht Abschnitte unterteilt, die zu drei Veranschlagungseinheiten (VAE) mit sieben Verkehrseinheiten (VKE) gehören (siehe Übersichtskarte):

Dreieck Salzgitter bis Seesen (VAE I):



  • Abschnitt 1 (VKE 1):

  • Autobahndreieck Salzgitter bis südlich Anschlussstelle Bockenem,
    Länge 12 km.

  • Abschnitt 2 (VKE 2):
    südlich Anschlussstelle Bockenem bis südlich Anschlussstelle Seesen,
    Länge 13 km.
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Seesen bis Nörten-Hardenberg (VAE II):



  • Abschnitt 3 (VKE 1):
    südlich Anschlussstelle Seesen bis südlich Anschlussstelle Echte,
    Länge 12 km.

  • Abschnitt 4 (VKE 2):
    südlich Anschlussstelle Echte bis südlich Anschlussstelle Northeim-Nord,
    Länge 11 km.

  • Abschnitt 5 (VKE 3):
    südlich Anschlussstelle Northeim-Nord bis nördlich Anschlussstelle Nörten-Hardenberg,
    Länge 6 km.
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Nörten-Hardenberg bis Dreieck Drammetal (VAE III):



  • Abschnitte 6 und 7 (VKE 1):
    nördlich Anschlussstelle Nörten-Hardenberg bis südlich Anschlussstelle Göttingen,
    Länge 7 km bzw. 10 km

  • Abschnitt 8 (VKE 2):
    südlich Anschlussstelle Göttingen bis südlich Autobahndreieck Drammetal,
    Länge 9 km.
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Bereits fertiggestellt:



  • Abschnitte 6 und 7 (VKE 1) von nördlich der Anschlussstelle Nörten-Hardenberg bis südlich der Anschlussstelle Göttingen:


Der 7 km lange Abschnitt 6 wurde am 8. Dezember 2006 planfestgestellt. Der Planfeststellungsbeschluss ist seit 17. Februar 2007 unanfechtbar. Der Baubeginn erfolgte im Juni 2009. Die östliche Richtungsfahrbahn Kassel - Hannover war bereits teilweise dreistreifig ausgebaut. Dieser Teilbereich blieb durch die Planung unverändert.

Der Abschnitt 6 ist seit Mai 2012 unter Verkehr. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme belaufen sich auf rund 39 Millionen Euro. Die offizielle Freigabe fand am 9. Oktober 2012 statt.

Der 10 km lange Abschnitt 7 wurde am 20. Mai 2003 planfestgestellt. Der Beschluss ist seit dem 26. Juli 2003 unanfechtbar. Der Baubeginn erfolgte im April 2007; der Abschnitt ist seit 6. April 2011 unter Verkehr.

In diesem Abschnitt wurde die Trasse gegenüber der bestehenden geringfügig durch Verbesserung der Trassierungselemente geändert. Verbesserungen der Linienführung wurden durch eine Abflachung der Bögen in westlicher Richtung erreicht. Die Baukosten belaufen sich auf rund 91 Millionen Euro.



  • Abschnitt 8 (VKE 2) von südlich der Anschlussstelle Göttingen bis südlich des Autobahndreiecks Drammetal:


Der 9 km lange Abschnitt 8 ist seit 1. Dezember 2005 nach drei Jahren Bauzeit fertig gestellt. Die Baukosten für diesen Abschnitt betrugen insgesamt rund 33 Millionen Euro

Quelle: VIA Niedersachsen

Anlage: uebersichtskarte.jpg

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