Am Samstag, dem 21. Februar 2026, fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kalefeld sowie des Fördervereins der Ortsfeuerwehr Kalefeld e.V. statt. Aufgrund des gestiegenen Platzbedarfs wurde die Versammlung in diesem Jahr in der Fahrzeughalle abgehalten.
Jahreshauptversammlung des Fördervereins
Um circa 18 Uhr eröffnete der 1. Vorsitzende Peter Haase die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Ortsfeuerwehr Kalefeld e.V. und hieß die anwesenden Gäste aus Feuerwehr, Politik sowie den Musikzug, der die Veranstaltung musikalisch begleitete, herzlich willkommen. Nach der Verlesung des Protokolls der letzten Versammlung trug Haase seinen Jahres- und Kassenbericht für 2025 vor und gab einen Ausblick auf das kommende Jahr.
Zum 31. Dezember 2025 zählte die Feuerwehr Kalefeld 350 Mitglieder: 57 in der Einsatzabteilung, 26 in der Alters- und Ehrenabteilung, 10 in der Jugendfeuerwehr, 27 im Musikzug und 230 fördernde Mitglieder.
Im Vorfeld der Versammlung hatte Armin Ohse seinen Rücktritt als 2. Vorsitzender angekündigt. Die anwesenden Mitglieder wählten daraufhin einstimmig Ann-Christin Kahler zur Nachfolgerin. Des Weiteren wurden geplante Änderungen der Vereinssatzung besprochen, die nun vom Kommando ausgearbeitet und im kommenden Jahr vorgestellt werden.
Außerdem dankte Haase dem Ehepaar Maik und Christiane Aron mit einem Präsent für ihre langjährige Unterstützung, indem sie regelmäßig die Glückwünsche und Präsente zu runden Geburtstagen der Mitglieder überbringen.
Gegen 19 Uhr schloss Peter Haase den ersten Teil der Versammlung.
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kalefeld
Ortsbrandmeister Sascha Haase eröffnete gegen 19:15 Uhr den zweiten Teil der Jahreshauptversammlung. Er begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik, Feuerwehr sowie eine Abordnung der Jugendfeuerwehr.
Zu Beginn wurde den im Jahr 2025 verstorbenen Kameraden gedacht: Rolf Brinkmann, Uwe Kampen, Erich Körner, Hans-Hermann Ude, Walter Kruse, Günter Fanelsa, Karl-Eckhard Pusecker und Erich Haase. Die Versammlung erhob sich zu einer Schweigeminute.
Bericht des Ortsbrandmeisters
Sascha Haase blickte auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 zurück. Die Feuerwehr Kalefeld wurde zu insgesamt 64 Einsätzen alarmiert, die 1.315 Stunden in Anspruch nahmen – 15 Einsätze und 305 Stunden mehr als im Vorjahr. Darunter waren 12 Brandeinsätze, 39 technische Hilfeleistungen, 11 Fehlalarme sowie ein Brandsicherheitsdienst. Besonders hervorzuheben waren zahlreiche Verkehrsunfälle auf der Autobahn 7, sowie ein Verkehrsunfall mit einem Pferd und einer Kutsche, der glücklicherweise glimpflich verlief.
Neben den Einsätzen investierten die Mitglieder auch viel Zeit in Ausbildung, Wartungsarbeiten und Kameradschaftspflege. Insgesamt wurden 7.680 Stunden dafür geleistet, ergänzt durch zahlreiche Lehrgänge auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene. Zusammen mit den Stunden aus Einsätzen sowie der Unterstützung der Kinder- und Jugendfeuerwehr summierte sich der ehrenamtliche Einsatz auf 13.867 Stunden. Teilt man diese Summe durch 365 Tage, sind das 38 Stunden pro Tag auf viele Schultern verteilt.
Die Wettkampfgruppe zeigte erneut ihr Können und qualifizierte sich trotz des intensiven Dienstjahres für die Kreiswettkämpfe. Auch die Ausrichtung der Abschnittswettkämpfe in Kalefeld wurde erfolgreich gemeistert. Zudem konnten wichtige Umbaumaßnahmen im Feuerwehrhaus abgeschlossen werden, darunter die Modernisierung der Damenumkleide, des Hygienebereichs und der Fahrzeughalle.
Neben dem Einsatzdienst kam auch die Kameradschaft nicht zu kurz. Zahlreiche Feuerwehrfeste in der Region und örtliche Veranstaltungen wurden besucht.
Zum Abschluss seines Berichtes dankte Ortsbrandmeister Haase Rat und Verwaltung für die gute Zusammenarbeit sowie allen Kameradinnen und Kameraden für ihr Engagement in Ausbildung, Jugendarbeit, Musik und Einsatzdienst.
Berichte der Abteilungen
Die Berichte der Altersgruppe, des Atemschutzbeauftragten, des Gerätebeauftragten, der Sicherheitsbeauftragten, des Jugendfeuerwehrwartes, des Musikzuges und der Seniorengruppe gaben einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement von Klaus Meinshausen in der Alters- und Ehrenabteilung, für das er ein Präsent erhielt.
Grußworte
Nach den Berichten der einzelnen Feuerwehrabteilungen folgten die Grußworte von Gemeindebürgermeister Jens Meyer, Ortsbürgermeister Ingo Henne, Abschnittsbrandmeister Carsten Winkler und Gemeindebrandmeister Jan Bialaschewitz. Sie würdigten das Engagement der Kameradinnen und Kameraden, betonten die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit und gaben Einblicke in die Arbeit der Kreis- und Gemeindefeuerwehr.
Kommando
Im Jahr 2025 wurden im Rahmen einer Dienstversammlung das Kommando teilweise neu besetzt. Aufgrund des Umzugs von Sebastian Eickemeier wurde der Posten des Gruppenführers neu vergeben: Jan-Christoph Meyer übernimmt künftig die Funktion des Gruppenführers, Sebastian Schmidt wurde zum stellvertretenden Gruppenführer gewählt.
In der Jugendfeuerwehr standen ebenfalls personelle Veränderungen an: Nach sechs Jahren stellte Jugendfeuerwehrwart Björn Koch sein Amt zur Verfügung, ebenso seine Stellvertreterin Leonie Diedrich. Als Nachfolger wurden Tim Schneidenbach zum Jugendfeuerwehrwart sowie Svenja Lange und Matthis Lemke zu stellvertretenden Jugendfeuerwehrwarten gewählt. Für ihr langjähriges Engagement wurden Björn Koch und Leonie Diedrich mit einem Präsent geehrt.
Ehrungen
Für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft wurden Mike Hausmann und Peter Hausmann geehrt.
Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten Thorsten Markwardt und Tobias Laue ihre Auszeichnung.
Zusätzlich wurden Ehrungen im Zusammenhang mit dem Weihnachtshochwasser 2023/2024 nachgeholt. Bereits im vergangenen Jahr hatte hierzu eine zentrale Veranstaltung im Waldschwimmbad Düderode stattgefunden, und die Kameradinnen und Kameraden, die damals nicht teilnehmen konnten, erhielten ihre Auszeichnung nun im Rahmen der Jahreshauptversammlung.
Außerdem wurden wieder die Kameraden mit den meisten geleisteten Stunden im Jahr 2025 geehrt. Diese waren Tobias Laue (742 Stunden), Tim Brand (533 Stunden) und Steven Frey (432 Stunden).
Beförderungen
Zahlreiche Kameradinnen und Kameraden wurden nach Erfüllung der Mindestdienstzeit und erfolgreicher Teilnahme an Lehrgängen befördert. Zusätzlich kam die Umstellung der Dienstgrade nach Änderung der Feuerwehrverordnung im vergangenen Jahr hinzu. Insgesamt wurden so rund 20 Mitglieder in verschiede Dienstgrade befördert. Aufgrund der Vielzahl der Beförderungen erfolgt keine namentliche Nennung.
Schlusswort
Zum Abschluss sprach stellvertretender Ortsbrandmeister Torsten Grötzner. Er würdigte die 64 Einsätze des Jahres und betonte, dass Mut, Tapferkeit und Entschlossenheit das Ergebnis von Ausbildung, Können und gutem Miteinander seien. Diese Werte sollten auch 2026 weiter gepflegt werden, da sie Sicherheit, Vertrauen und Erfolg für die Gemeinschaft bringen.
Gegen 21:15 Uhr schloss Grötzner die Versammlung.
Bericht & Fotos: Tim Brand – Pressesprecher Feuerwehr Gem. Kalefeld









